1999 wurde der neue Glockenturm von vier „Holzbearbeitungsrentnern“ in
freiwilliger Arbeit errichtet: Fritz Fock (†), Karl-Heinz Hansen, Karl-Heinz Peters und Karl Wiese. Sie waren Zimmerleute oder Tischler. Geplant und konstruiert vom Zimmermeister Uve Renfranz aus Witzwort. Die Arbeit am Fundament und die Organisation des Transports lagen in den Händen von Joachim Korupp.
2000 Die Aktion war eine gemeinsame Leistung der Kirche und der AG Orts- Chronik, die über
Spenden den Bau des Turmes ermöglichten.
Anlass für den Neubau eines Glockenturms war die Erneuerung der Orgel in der Kirche, die
unter den Schwingungen der Glocken im Kirchengebäude gelitten hatte.
Es hatte schon früher einen freistehenden Glockenturm gegeben, der aber 1859 als überflüssig
abmontiert worden war. Im selben Jahr hatte der Blitz in die Kirche eingeschlagen und im
Wiederaufbau setzte man einen Dachreiter, der nun die Glocken übernehmen konnte.
Glocken regelten früher den Tagesablauf, verkündeten Freud und Leid, sie konnten nach den
alten Beerdigungsriten auch die Bedeutung einer Person klanglich betonen.
Claus Heitmann/AGO

Auf den Bildern unten zu sehen ist die Entstehung des Grundgerüstes auf dem Bauhof, sowie das Aufsetzen der Haube.
 
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