Für eine korrekte Anzeige der Inhalte dieser Website muss die JavaScript Funktion aktiviert werden.


                      Zahlenchronik

 

SH                  Schleswig-Holstein

NF                   Nordfriesland

Eid                  Eiderstedt

SPO                St. Peter-Ording

H = Heimreich; C = Chronicon; S = Sax

Zeitrechnung

Im Jahre 525 beschloss Papst Dionysios Exiguus (der Geringere) nicht mehr die Zeitbestimmung nach den römischen Konsuln vorzunehmen, sondern nach Christi Geburt anzusetzen. Dabei hat er die Gründung Roms ins Jahr 754 gesetzt. (nicht 753). Später erkennt man, dass auch die Geburt ungenau angegeben/ausgerechnet worden ist.

 

SPO    2. Jahrhundert: Urnenfunde in Brösum (Datierung unsicher) Schleifstein?

         

Eid       2-400 Jh. nach Chr. entstehen die Flachsiedlungen an der Eider (Tofting, Büttel, Tönning, Elisenhof, Welt). Sie bestehen aus mehreren Schichten Erde und Mist. Ausdruck: "sie haben sich hochgeschissen". Der Ankerstein im Museum stammt vielleicht auch aus dieser Zeit.

4- 600 Auswanderung der Angel-Sachsen; Begründung (Notlage) ist unsicher.

          7-800 Besiedlung Eiderstedts durch einwandernde Friesen, die durch den Druck der Franken    ihr Wohngebiet verlassen müssen. (Land mit gleicher Gezeitenhöhe)

            è erste friesische Einwanderung in Eiderstedt

          8.u.9. Jh. Siedlungsrest in Wittendün; Fund einer Gewandfibel und Spuren der wikinger-zeitlichen Häuser,

SH       809 Gründung des Klosters Esesfleth bei Itzehoe

811            Karl der Große und Knut Hemming einigen sich auf die Eider als Grenze.

Die Grenze des "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation". Sie wird es endgültig 1025

820      Gründung des Meldorfer Domes

1066        Tod von Adelbert von Bremen. (1972 H.48)

1096    SL erhält das "dominium"

NF       Karl der Große hatte Friesen als Leibgardisten, desgleichen der dänische König.

13 Leibgardisten bekommen die Utlande als "Rente", weil sie sich mit der Landschaft auskennen. Es entstehen die 13 Harden (Verwaltungsbezirke und Schiffseinheiten) z.B. die Tetens in Eiderstedt, die Levens auf Nordstrand und die Wagen auf Föhr. Diese werden die Wogemänner, da sie nicht zurechtkommen und Piraten werden.

 

Herzogliche Obrigkeit bis 1544 aus Schleswig

 

E.         è 11./12. Jahrh. Zweite friesische Einwanderung christlicher Friesen.

             Ringbedeichung der Harde; Holm ist noch eine Insel;

             Bau der Kapellen St. Peter (Ulstrup), St. Nikolaus (Ording) Sancta Maria (Süderhöft)

 Einziges sicheres Datum ist die Trennung der Erzbistümer Lund und Hamburg/Bremen. Die         Grenze ist die Eider. Nach diesem Datum richten sich die Kirchengründungen.

 

         1103 Bau der Tatinger Kirche von Wittendün aus, (Chronicon)

Dagegen: die Benennung der Kirchen St. Peter, Maria, und Nikolaus lassen stärker die ersten Kapellen an der Westküste vermuten, dann "im Spatenland" erfolgt die erste Kirche auf der Erhöhung von Tating. Beginn des Deichbaus, zuerst die Ringbedeichung der Harde Utholm, s. Blockstruktur.

 

 1103 Ove Bons ertränke seine Tochter, die einVerhältnis mit einem Knecht angefangen hatte.

                        (Warum in der Chronik ?  Beispiel für altes gutes Recht

                                                           Abschreckung, um neues Recht zu rechtfertigen?

                        è Recht)

1109        St. Christian, Garding Sandwehle, dann 1117 Garding die zweite, heutige

            1113    Harmen Lüttke (Pastor) wird erschlagen; kirchliche Strafe durch Entziehung des Patronatrechts, = ein Hinweis auf  Schwierigkeiten in der "novella plantatio fidei" der neuen Pflanzstätte des Glaubens (Hasse 1198)

 

       1131             Erste urkundliche Erwähnung der Insel Holm (Adam von Bremen)

       1161        "das große Morden in Eiderstedt = Fehde "und eine Familie zog gegen die andere" ©

                               è Recht; Recht der Rache =>Fehde

                                          Humanisierung durch Frieden und Manngeld (Idee der Gnade)[1]

                                          (Priestern war das Waffentragen verboten")

       1186 Utlande müssen den "Zehnten" tragen durch König Waldemar; wenn nicht, Kirchenbann

 

           1187 "in tribus navigiis iuxta Ederam" (Hasse 35) = eine Urkunde des Bischofs Waldemar über die Zehnabgaben. Es werden die drei Harden  mit Schiffbezirken gleichgesetzt, für die die Verpflichtung zur Heeresfolge bestand. Tunning-haeret; Getthing-haeret, Holmbo-haeret. Bei Dankwerth (S.147) heißen sie Schippsharden, weil man nur mit einem Schiff zu ihnen kommt.

                        è Ausgangspunkt für das Eiderstedter Wappen.

NF       1198    Brief des Papstes Innozenz III gegen die Missstände in den Utlanden, die

            ihre Strafgelder nicht bezahlen, weil sie zu eng heiraten.

                                   è Christianisierung in der "novella plantatio fidei"

NF       1200 Saxo Grammaticus 1150-1220) "Gesta Danorum" 1514 in Paris  gedruckt. Er erwähnt "vallum"= Deich. Beweis des Anfanges des Deichbaus.

                                               è Entwicklung des Deichbaus

(1214     Sturmflut)

 

SH       1227    Schlacht bei Bornhöved (22.7.) Der Schauenburger Adolf IV schlägt

 

Waldemar II und die Dänen ziehen sich nördlich der Eider zurück. Schleswig wird Territorium in der Statthalterschaft von Dänemark, gleichzeitig ist es Fürstenlehen von Holstein aus. Bei diesem Feldzug haben die Eiderstedter dem Dänenkönig geholfen und wahrscheinlich liegt hier der Anfang der militärischen Auseinandersetzung und späteren Fehde mit den Dithmarschern.

 

SH       1241 König Waldemar erlässt des "Jütische Recht" in dänischer Sprache. Einteilung in drei Bücher: Familie, Beweismittel, kriegerische Auseinandersetzungen.

            Beginn: Mit diesem Recht soll das Land gebaut werden, Würde ein jeder sich mit dem begnügen, was er hat und ließe jeder anderen Gerechtigkeit widerfahren, bedürfe es keinen Gesetzes. Das beste Gesetz ist, sich nach der Wahrheit zu richten.. Wo man nicht weiß, was die Wahrheit ist, soll das Gesetz entscheiden. Gäbe es kein Recht im Lande, würde der Stärkste sich am meisten aneignen.

                                   è Steuern, Abgaben aus Eiderstedt

SH      1249    erfindet König Erich eine neue Steuer: des Pflugpfennig (Gudme 1833 S. 181-183). Sie   war gegen die reich gewordenen Bauern in Schonen und Nordfriesland gerichtet. Eiderstedt sollte 800 Pflüge entrichten.

 

E         1252    Die Nordfriesen und die Eiderstedter wollen diese Steuer nicht zahlen

und der Bruder und Nachfolger von Erik, König Abel startet einen Feldzug gegen die Eiderstedter, den er bei Oldenswort verliert.

Die Dreilande "spreken ut enem Munde" dass sie frei seien und zu keinen Steuern verpflichtet wären, da sie das Land mit Dämmen und Deichen gegen das Meer schützten. (Erinnerung an ein Karlsprivileg (gefälscht)) ©

(Abel hatte Mechthild geheiratet, die Tochter des Holsteinischen Grafen = Beginn der Streitereien)

NF       1261    Die Uthlande machen mit allen Kaufleuten einen Friedensvertrag (Hasse 224)

1284        Waldemar sichert Kaufleuten aus Bremen, Eiderstedt  "et Frisonibus" freies Geleit zu.

E         1297    Verkauf  von Ländereien bei Tetenbüll an den Grafen von Holstein

1300        Bestätigung des Kaufes und der Privilegien durch König Erich.

 

1300

1313        Sturmflut ©

1338        Regensommer © (als Strafe interpretiert, weil sie Gott nicht anerkennen wollten)

è die Christianisierung ist nicht ohne Schwierigkeiten verlaufen)

1350             Pest in Eiderstedt ©  Große Menschenverluste (Heimreich?

führt zur Vernachlässigung der Deichpflege, daher wohl auch der große Schaden bei der folgenden Sturmflut.

1362            Erste Mandränke; Untergang von Rungholt, das Fallstief bricht ein und Utholm wird wieder Insel und erste gewonnene Köge brechen wieder ein.

1367            Geleit- und Schutzbrief der Hamburger und Lüneburger mit den Utholmern.

1370        Die Utholmer vernichten mit der Hilfe des ersten bekannten Stallers Ove Hering die Wogemänner in Westerhever, die das westliche Eiderstedt ausgeplündert hatten ©

Sie werden wie Ritterleute hingerichtet, nicht wie Piraten und Vergewaltiger

1373             Geleit- und Schutzbrief mit Ulstrup = St. Peter und Süderhöved

         Erste urkundliche Erwähnung von St. Peter: "in parrochia Ulstorpia".

Es handelt sich um Geleitbriefe für die Hamburger Kaufleute, die in freiem Handel nach St.Peter (Süderhöft und Norderhöft) kommen können. Gleiche Briefe gibt es für Hennstedt und Delve (1368)

NF       1378    22.2. Die Utholmer werden ermahnt ihren Peterspfennig zu zahlen (Hasse 174)

SH       1386    Königin Margarethe zu Nyborg gibt dem holsteinischen Grafen Gerhard VI das

Herzogtum Schleswig als Lehen. Es entsteht das SH Wappen: zwei Löwen (Schleswig) und das Nesselblatt (Holstein)

 

1400

 

E         1403 - 1430    Höhepunkt der Dithmarscher Fehde; Beginn mit dem Raub der

 

                        Dithmarscher Frauen in der Tönninger Kirche,

            1404/7 zweimal verwüsten die D. Eiderstedt und brandschatzen unter C. Widerich

E         1421    Zuversichtsbrief der Lübecker Kaufleute für eine Strandung in Süderhöft.

Sie wollen ihre Ware wieder haben, aber man weiß und will nicht davon gehört haben. Weitere Briefe 1426, 1437, 1436 (Lüb Urk.buch VI, 359)

1426            "Krone der Rechten Wahrheit" Eiderstedter Erbgesetze; Altes Eiderstedter Recht nach den "Voroldern". Es hat nicht lange Bestand gehabt: 1429, 1432,1444, 1446 Ergänzungen.

Schritte der Rechtsentwicklung:[2]         

kirchlich                                weltlich

Harmen Lütke           (Patronatsrecht)         Ove Bohns     1103

cum sorore                          Auge um Auge            1161

Pilgerfahrt/Altar                    Auge um Geld => Erbschaftsregelung (Asylberge)

                                             Friedensregelung

                                             1426 Krone

1435 neue Regelungen:

                                                                                   Ove Alwerk; 1439

                                                                                  Epe Wunnekens

                                                                       1445 Otto Spliet

                                                                       Beliebungen[4]

                                                                       1466        Rotes Buch

            Kirchenstrafen nach der 1532    Carolina (Strafrecht)

            Reformation.

            Kirche: Sitte und Anstand

1572        Eiderstedter Landsrecht

1591    ELR+Polizeyordnng

 

NF       1435    Freiwilliger Anschluss von Eiderstedt und Nordfriesland an den

Herzog von Schleswig nach dem Vordingborger Frieden. Jetzt beginnt der Kampf der Eiderstedter um ihre Privilegien, die immer wieder gekauft werden müssen (1454, 1461, 1495, 1546, 1488, 1592,1616,1660,1689,1696)

1435        Befehl, die Sietwende zwischen Everschop und Eiderstedt zu bauen.

1436        Deichstreit bei Osterhever, 38 Tote, die hinteren Köge sollen den neuen Deich auch mit anfassen. 1466 einigt man sich im Roten Buch: "dass ein jeder bei seinem Deich bleiben solle" (wieder nur der neue Koog und seine Partizipanten)

1437        Urkunde mit Helgoland

1438        Ove Alwerk geht in Revision, Staller Epe Wunnekens wird vertrieben è Revolte in Utholm

E         1444    Beliebung "Umme Seefundt" (Strandrecht)

 

SPO    1445    Rechtsfall mit Ove Alwerk, Revolte gegen den Amtmann Otto Spliet in

                        St. Peter: das neue Recht findet Anwendung, aber keine Zustimmung.

1445    Die Glocke von Süderhöft kommt nach St. Peter, die Kapelle Maria wird aufgelöst und bleibt nur noch ein Friedhof. "Ego vocor Maria"

E         1447, 1480, 1508,  1550 Klageschriften der Dithmarscher und Eiderstedter

SH                   1460    Vertrag von Ripen "dat se bleven ewich tosamede ungedeelt". Die Stände hatten sich

                        König Christian I zum Herzog von Schleswig und Grafen von Holstein gewählt.

E          1461    Jon Jonsson Staller, wird in Garding erschlagen

SPO    1462    Erwähnung von Ulstrup im liber censualis: "der Bischof hat hier Land, ca. 126 Demat, der

                        Rest ist "destructum per arenam" (Hansen)

1461-1468             Bau der Garde von Tete Fedderkens bei Kotzenbüll

1466        Beginn des Roten Buches "Sammlung von Beliebungen"

1470        Dänischer König besucht Eiderstedt ©

Versuch von Gerhard I Nordfriesland in seine Abhängigkeit zu bringen.

1488    Grundsteinlegung der neuen Kirche zu Kotzenbüll, 1495 Einweihung durch den Bischof  Dürkop von Schleswig.

E         1489    Dreilande werden die Halbinsel Eiderstedt durch den Bau des

                        Dammkooges.

SH                   1490    Teilung von SH in einen gottorfischen und einen königlichen Teil

E         1494    Tod von Nikolaus Süwels (Priester) "dicitur rem habuissse cum sorore" Strafe =>

                        Pilgerfahrt nach Santiago; keine Beerdigungen => Pest

1495        Rückkehr von Hans Eddelmann

1498        Krieg um Helgoland.

1447, 1480, 1500, 1508, 1546 Klageschriften Dithm : Eiderstedt und andere

 

1500

 

E          1500    Rachefeldzug gegen die Dithmarscher der Landesherren H

  Johann und Herzog Friedrich I, è Niederlage. Die Eiderstedter nehmen teil und verlieren u. a. ihren Staller

SPO    1509    St. Peter wird in drei Bezirken genannt: Süderhöft, St.Peter und Ording

1516        1516    Die Eiderstedter werden erwähnt, dass sie Schollen in Hamburg

                        verkaufen wollen. Sie müssen zwei Fluten in Stade abwarten

NF       1523    Erste protestantische Predig von Hermann Tast (Husum)

SPO    1533    Schaden in Ording und Süderhöft

1535        Erstes erhaltenes Dematregister von St. Peter und Ording. Es ist ein neues Register, denn die alten sind alle vernichtet worden, da dem Herzog als neuer "episcopus maximus" alle Kirchenländereien zugefallen sind.

            1537    Walfisch strandet in St.Peter

1542    Kirchenordnung von Eiderstedt

                        1543    Verluste durch Sturmflut in Ording und Süderhöft, wahrscheinlich Untergang der ersten Kirche von Ording.

NF       1544    Nordfriesland kommt endgültig zum Herzog von Schleswig

            Adolf (1544 - 1586)

 

                        Die gottorfsche Zeit 1544 - 1713

 

SPO    1558      Aufgabe der Süderhöfter Kapelle (1553?)

1559        Dithmarschen wird eingenommen und verliert seine Unabhängigkeit

1572        Eiderstedter Landrecht = widerwärtig und mißverständlich (H),1591 hochdeutsch, 1595 Polizey-Ordnung

1572        Fehlalarm an der Küste, aber 17 Handelsschiffe landen bei Süderhöft (H)

1578    Anna Ties aus WE'LT, "gepeinigt" und verbrannt als Hexe (H)

1588        Bau des Schlosses in Tönning, Sitz des Stallers

1589        Garding und Tönning bekommen Stadtrecht; Oldenswort wird Flecken

1590        Dematregister von St. Peter und Ording

1590    Paus v. Eitzen bestimmt Katechismus-zeiten

1593        Ording bekommt das Kirchspielsrecht, d.h. wird eigene Verwaltungseinheit; wahrscheinlich aufgrund des Baues der 2. Kirche.

 

NF                   1590 - 1616 Johann Adolf (Herzog von Gottorf)

 

E         1594    Fertigstellung von Hoyerswort; Sitz des Stallers Caspar Hoyer, hat er nicht erlebt.

            1595    Spadelandsrecht und neue Deichordnung

1597        Verordnung gegen Wucher (H)

1598        Verbot von aktiver und passiver Bestechung (H.)

 

1600

1600        Gardebrüder bei Strafe verboten des unziemlichen Gardens und Bettelns (H)

1601        VO gegen Unzucht, Ehebruch mit "dem Schwerte" bestraft (1607) (H)

1604    Kirchstühle und Grabstätten in einem Verzeichnis führen (H 103/4)

1606        Verlobungen öffentlich machen und eintragen (Register)

1607        VO gegen das Schimpfen der Pastoren

1608        neuer Predigereid (H II,98)

1612        Tag der Copulation festhalten (H II, 100)

1613    Strafe, wer seinen Deichscheft nicht in Ordnung hat (H)

E         1612    Dreilandenkoog wird eingedeicht. Er berührt die drei Harden; die Dreilande

1612        schaffen ein Siegel mit den drei Schiffen (vgl. 1187); Tag der Copulation festlegen; (H.100)

1613        Bau der Bootfahrten und des Tönninger Hafen

1615    17000 Bevölkerung Eiderstedt

1895 Grundbesitzer von 2 und mehr Demat

 600 Interessenten, ungleiche Anforderungen in den Dörfern  Ording z. B. 5 Demat; Witzwort 60

è 3 % der Bevölkerung hatten das Sagen hier; Plutokratie, Oligarchie

è aber: Lasten waren demat-dematgleich,d.h. wer viel zu Sagen hatte, musste auch viel zahlen.

 

1618 - 1648 30jähriger Krieg; Bau der Schanze in Westerhever 1626

 

1616- 1659 Friedrich III (Gottorfer Herzog)

 

1621        Gründung von Friedrichstadt

1622        Grundstücke sollen offiziell eingetragen sein, auch Kauf und Verkauf (H)

1623        Gebot Wicheln zu pflanzen (H); Bei Festmahle hat man ohne Dolch zu erscheinen (H);

Wer sein Messer zieht, zahlt Geldstrafe (H 1648)

Kirchenbuße für Segnen und Wahrsagen

1624       1. Eindeichung der Kirchenleye. Der Deich bricht 1625 wieder ein.

1625       Brand des Pastorats in Ording

 1627-29 SH wird durch Wallensteins Söldner besetzt

1632       Wer beim Deichbau seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt,

            wird "in Eisen geschlagen" (H)

1634        2. Mandränke mit großen Verlusten an Menschen, Vieh und Land

566 Menschen ertrinken in Eiderstedt, 752 Stück Großvieh

(SPO verliert 20-30 Demat Land (LAS Abt. AXXNr. 1135/1066)

Eiderstedt 2107 Tote, 6100 Vieh, 6738 Schafe und Schweine, 664 Häuser (Heimreich II, 164:)

                                 Tote     Häuser

Garding                      7          44

Catharinenheerd      61          25

Vollerwiek                45           21

Tetenbüll                505        125

Poppenbüll             180          45

Osterhever             167          42

Uelvesbüll                30          15

SPO                         50           ?

Tating                     270         65

Westerhever          236         72

Tönning                    34         15

Koldenbütel                5           7

Oldenswort              61         35

Witzwort                  13         26

Cotzenbüll               75         15

Cating                      85         32

Welt                       107         30

 

Vorzeichen in der Natur; Eier, Karauschen in SPO; Blut im Brot

 Hochmut: Deichgraf Levesen: "eiserner Deich"; Deichgraf von Risumohr: "Trotz nun Blanker Hans"

 

1638    Karte von Rollwagen von Eiderstedt

1643         Deichbruch im Westmarker Deich, drei Wehlen entstehen

             Bittschrift von S'PO an den Herzog "vor kurzem zwei Wehlen bei Westmarken eingebrochen"

(Vielleicht handelt es sich bei dem Datum um eine Verstellung in der Urkunde: 43 statt 34).

 

            1644-1675 Festungszeit in Tönning

1652        Danckwerth: ..."hat vor den Kirchspelen St. Peter und Ording Sanddünen am Meer, worinnen sich Caninen aufhalten inmaßen dergleichen Sanddünen in Holland großer Menge. die unsrigen in Eyderstedt verschlagen von Jahren zu Jahren und nehmen ab, stieben über das beygelegene Land und verderben es sehr" (S.147)  Die übrigen Einwohner seynd Fremdlinge, insonderheit Holländer, deren zimblick viel in dem Lande wohnen,  werden doch zu keinen besonderen Ehrenhäuptern gezogen" (S. 149)

1653        Ording, Nordhövet, Westermark/Borg (daselbst ein Schloss soll vorzeiten gestanden  seynd) ist nur 644 Demat groß.

1659        Pestperiode

Christian Albrecht  1659 - ??   Herzog von Gottorf

 

1665        Universität in Kiel gegründet

1675        Der letzte Landtag wird einberufen; 1695 - 1700 Streit um das "ius armorum", d.h. die eigene Bewaffnung.

1679        Klage über Wilderer in den Dreilanden (1655 und 1680 gibt es Verordnungen

            Androhungen und Bestrafungen bei Jagen in den Dreilanden)

1692        Fortifikation in Tönning

1699        Beschwerde über Krupschützen inden Dünen, wo der Herzog das alleinige Jagdrecht hat.

(Jagdrecht ist königliches Regal nach dem Jütischen Lov; wird auf den Staller, dann dem Lehnsmann jetzt den Grundbesitzern übertragen (75 Demat/Hektar?)

1654        und 1680 gibt es Verordnungen und Androhungen von Strafe für diejenigen, die in den

            Dreilanden  auf Jagd gehen.

1696    Einführung der Konfirmation; anfangs für Erwachsene; Widerstand, nun Heranwachsende

1700

 

Die dänische Zeit  1713 – 1864

 

NF       1710    Pestperiode

1713             Übergabe der Festung Tönning durch den schwedischen General Steenbock an die Dänen; 1713 Pestperiode; Okkupationsakte 13.3. Verwaltung ist jetzt die Deutsche Kanzlei

NF       1721    Der gottorfsche Anteil wird inkorporiert; der König von Dänemark ist oberster Herr über das

                        Herzogtum Schleswig. SL gehört zum Gesamtstaat Dänemark

            Schleifen der Festung von Tönning èArmut in Tönning

E.        1717    24/25 Sturmflut mit großem Schaden in St. Peter. 1000 m Dünen sind weggebrochen

                       (Fischer SPO 210)

                        Anerkennung der Schäden durch den Herzog und Herabsetzung der Steuern.

1720        Bitte um Beisteuern für den Bau der 3.Ordinger Kirche

1724        Versetzung der Ordinger Kirche um 800 m nach Osten auf den jetzigen Platz.

SH       1725    Herzog Karl Friedrich heiratete Anna Petrowa, Tochter des russischen Zaren Peter, der Große

 

SPO    1756    Sturmflut und Rückverlegung des Ordinger Deiches; Verlust von 100 Demat Land

E         1758    Friesische Sprache wird in den Schulen verboten.

1762        Missernten

1763        und 1775 Sturmfluten

1771        Bau des Hamkensschen Pastorats auf der Bövergeest.

         (Der  Vater war Pfennigmeister, der Sohn Lehnsmann, der 2. Sohn Pastor. Sie erhielten   den Spitznamen: Vater, Sohn und Heiliger Geist)

 

1771    8.11. Regelung der Namensgebung, nicht mehr patronymisch, sondern mit Familiennamen.

1772 Die Vorschrift wird 1823 wiederholt.

                       1773    Großfürst Paul verzichtet auf seinen Besitz in SH

            1778    Holstein zum Gesamtstaat Dänemark

1784        Fertigstellung des Schleswig-Holstein Kanals UND DES Packhauses 1783

1790        Endgültige Ordinger Deichlinie

 

1800

SHab 1800 Zentralisierungstendenzen, Sprache nur dänisch; Münzregelung; es entwickelt sich der Nationalgedanke.

1804        Neue Schulordnung: Schulpflicht wird eingeführt, etc.

1805        Elbblockade der Franzosen

1807    Kontinentalsperre

1813    Dänischer Staatsbankrott

 

1825         Sturmflut mit drei Ertrunkenen in Ording (Tümmeldiek?); die jetzige Deichlinie im

             Norderdeich entsteht.

           Neubau des Pastorats und der Schule in Ording

1826           Einsetzen einer Dünenpolizei; 1 Unteroffizier und 6 Mann bewachen die Dünen, damit kein Helm geschnitten und kein Vieh in die Dünen gejagt wird. Es entstehen zwei Wachhäuser, die im 1.Weltkrieg als Luftwachposten genutzt werden.

                          Frage: Wieso wird der DHSV Besitzer der Dünen?

 Tendenzen zur Trennung von Dänemark werden immer stärker und in Dänemark    entwickelt sich der Gedanke des Eiderdänentums.

1831    Der König erteilt das Recht, den Landtag zusammentreten zu lassen.

SPO    1838    Der erste offizielle zahlende Gast in Ording

1840        Gesindeordnung

1841        Die Kirchenleye wird endgültig eingedeicht. Es entsteht der Ketelskoog. (Name später vom Landmesser Ketels, der einen Teil der Kirchenleye gepachtet hatte1914).

1842        Wegeordnung

1844    Offener Brief

1848    Aufruf zu einer Provisorischen Regierung

            1846-1888 Viehexport nach England aus Eiderstedt; die Landbesitzer

         werden reich, die Arbeiter haben, da der Ackerbau zurückgeht, kaum zu tun.

 

            1848- 1850 Nationale Erhebung gegen die Dänen, Kampf um Friedrichstadt

 

         Die Helden von Süderhöft: Dittmer Steffens und  Jens Hans Jens werden bekannt.

1852    Aufhebung des Mühlenzwangs

            1853    Bau der "Lüttschool" im  Dorf

1860         Beginn der Anpflanzungen des Waldes in St. Peter, um die Dünen zu befestigen.

          Erweiterung der Kirche in St. Peter, Abriss des Glockenturms.

Bis 1864  Neuordnung der Verwaltung, Sprachenedikt

1866        Errichtung einer Rettungstation in Ording

1867        Zusammenschluss der Kirchen von Ording und St. Peter  =>Pastor Henning

1864    Kampf von Preußen und Österreich gegen Dänemark; Sieg, neue Grenze Königsau

1867    Preußen gegen Österreich; Sieg von Preußen über Österreich

1864    SH wird eine Provinz von Preußen

1864        Eiderstedt wird ein preußischer Kreis, 1867 Preußische Gesetzgebungen werden wirksam.

1866 Allgemeine Wehrpflicht (Auswanderung nach Amerika)

 

1867        Oberpostdirektion

            Reform des Steuerwesens

            Trennung von Justiz und Verwaltung

            Landgemeindeordnung, Kreisordnung

                        Gewerbefreihei

            1873        Reform des Münzwesens

1867    Letzter Staller: Ingwersen Garding

 

Die preußische Zeit 1864 - 1918;

 

D         1870/1 Deutsch-französischer Krieg; Gründung des Deutschen Reiches

 

            Es werden die Eigenbestrebungen von SH übergangen; aber Gründerzeit danach

            Auswanderungen aus SH 122 000 zwischen 1871 und 1894

1872    Neuordnung des Volksschulwesens

SPO    1877    Bau des ersten Hotels an der Nahtstelle zwischen Ording und St. Peter => Bad

1880        98 Badegäste nahmen über 2000 "Karrenbäder"

E         1889    Bau der Marschbahn

SH                   1890    Helgoland kommt nach Deutschland zurück (1807-1890 England)

1892        Cholera in HH; SPO profitiert

1893        Bau der Eisenbahn von Tönning nach Garding; Verlust der Bootfahrt

1894      Bau der Meierei, 1974 Abriss der Meierei

1887-1895             Bau des Kaiser-Wilhelmkanals; Nord-Ostseekanal

1887        Ende der Viehtransporte nach England

SPO    1905    Bau der Sommervillen im Bad; Kurtaxe wird eingeführt

1908        Hotel Utholm wird errichtet

1909        Schließung der Werft in Tönning

Bau der Klinkerstraße in der Badallee (Wiederverwendung der Steine)

1910        Bau der Giftbude au dem Strande

1911        Kinderheim Köhlbrand wird errichtet

1913    Sanatorium "Goldene Schlüssel" wird begonnen Dres. Felten; 1955 an das DRK übergeben.

                                   1880    98 Gäste nahmen "Karrenbäder"

            Gäste:             1913    4695

1914        3418

1915        2166 (Quelle: Gemeindeblatt Dr. Felten)

 

1914-1918      1. Weltkrieg

 

Weimarer Republik 1919 - 1933,

 

1920    Abstimmung =>heutige Grenze zu Dänemark

1923    Aufnahme von Ruhrflüchtlingen

1925    Elektrizität kommt nach St. Peter.

1926         Bau der 1. Seebrücke, die im selben Winter wieder durch eine Eisflut zerstört und 1927 sofort

            wieder aufgebaut wird. Erster Kurdirektor v. Wechmar; Nachfolger v. Plänckner (begeht

            Selbstmord im Ordinger Wald)

1927         Bau der Lesehalle im Bad (heute: Kunsthallig).

1928    Hotel Stadt Hamburg

1933         Verlust des eigenen Status als Kreis für 1 Jahr; 1934 wieder eigener Kreis Eiderstedt,

             (bis 1970 die Zusammenlegung in den Kreis Nordfriesland erfolgt.)         

1932     Eisenbahnanschluss bis St. Peter-Ording

 

Drittes Reich 1933 - 1945

 

1933        NSDAP hat die Mehrheit:

            W. Erdmann =Ortsgruppenleiter in Ording

                        Amtsvorsteher in St. Peter: Peter-Römer Jens; bis 1943

                                                           Dr. Richard Felten bis 1945

            Bau einer Nachrichten Messstelle mit Würzburger Riesen und Freyageräten

            Entwicklung von Kinderheimen

1938        Bau der Arche Noah, von Julius Bialek

 

1939    1. Zahnarzt in St. Peter Boje Möller

Ab 1939   Aufnahme von Ausgebombten und Kindern

       

    

1939 - 45        Zweiter Weltkrieg

 

            St. Peter und Ording werden Aufnahmestätten für Ausgebombte,

            Alten- und Mütterheime, Lazarette und evakuierte Schulen. Der Ort ist zwischen 1945 und 47 um 

            200% überbelegt.

Lager Pelikan, Lager Böhl

Internierung der Nordarmee in Eiderstedt und Norddithmarschen

Köhlbrand wird Hilfslazarett, später Hilfskrankenhaus

 

24. 11. Gründung der Oberschule St. Peter; 1947 1. Abitur im Haus "Hilligenlei"; 1950 zwei Baracken auf der Böhler Heide;1951 Gründung des Nordseeinternats.

 

 

Kreis des Landes Schleswig-Holstein 1946

 

1946        23. 8. Gründung des Landes Schleswig-Holstein

 

 

   1949 11.6. Offizielle Anerkennung als Bad

 

 

1952                           Bau der neuen Seebrücke

1953                          Sturmflut (Untergang Hollands) => Deicherhöhung in NF.

1954/5          Bau der Kanalisation

1957             Das erste Kurmittelhaus wird errichtet und der Anschluss an die Wasserleitung erfolgt.

1958                           Schwefelquelle wird gefunden;

1961                           Einweihung des Gemeindehauses in der Badallee

 

1962              Eine Sturmflut setzt das Bad unter Wasser; Erneuerung der

                      Deiche im Süden des Ortes; Süderhöft 1976

1962/4           Bau einer Entlastungsstraße, der „Eiderstedter Straße“.

1967              Zusammenlegung von Ording und St. Peter zu einem Amt.

1968                            Eröffnung des Meerwassserwellenbades

1969                            Neubau der Badbrücke

1972                Erste Ampelanlage im Ort

1976                            Sturmflut, drohender Deichbruch in Süderhöft

1977                            100-Jahrfeier; 1988 111 Jahrfeier des Bades

1978/9           Schneekatastrophe; St. Peter-Ording ist drei Tage abgeschnitten.

1985              Das Nationalparkgesetz tritt in Kraft.

1990                            St. Peter-Ording erhält Erdgas und Kabelanschluß.

1991                             Es entwickelt sich das Industriegebiet Bövergeest

1997                              "Jan und Gret" werden aufgestellt in Zusammenhang mit der neuen Marktplatzgestaltung

1998                             Der Glockenturm

1999                             Stöpenhaus

2000

 

ab 2000           Bau der meteorologischen Station SPO

   2006             Backhaus

                        Neubau der Badbrücke im vorderen Teil.

5 Badestellen: Böhl, (Seekiste)  Süd, (Standburg), Bad (Arche Noah), Ording (Strandbar 54 Grad), Ording II (Silbermöwe).

   2008             Edenhaus/Bövergest wird abgerissen und 2009 neu aufgebaut, Scheune wird Kaffee

                        Neubau der Promenade,Gosch-Restauran

   2009             Amt Eiderstedt; SPO hat nur noch ein Bürgerbüro :-(

 

 

Landesherren                                            (Übersicht für Flensburg)

 

Knud Laward              1115 - 1131

König Magnus            1131 - 1134

König Erich Emune    1134 - 1137

König Erich Lam         1137 - 1146

Herzog Waldemar I    1147 - 1157

König Waldemar I      1157 - 1169

Herzog Christoph       1169 - 1173

König Waldemar I      1173 - 1182

König Knud VI             1182 - 1187

Herzog Waldemar II   1187 – 1202

König Waldemar II      1202 – 1232

Herzog Abel                1232 – 1252

Herzog Waldemar III  1253 -  1257

König Christopher I    1258 – 1261

Herzog Erich I            1257 – 1272

König Erich Glipping   1272 – 1283

Herzog Waldemar IV  1283 – 1312

Herzog Erich II            1312 – 1325

Herzog Waldemar V  1325 – 1364

Herzog Heinrich         1364 – 1375

Graf Gerhard VI          1386 – 1404

Königin Margarete      1404 – 1412

König Erich (v. Pommern) 1412 – 1435

Herzog Adolf VIII         1435- 1459

König Christian I         1460 – 1481

König Johann und

Herzog Friedrich         1482 - 1490

nach der Teilung 1490

König Johann             bis 1513

König Christian II        1513 – 1523

König Friedrich I und

Herzog Christian gemeinsam bis 1533

König Christian III       1533 – 1559

König Friedrich II        1558 – 1588

König Christian IV       1588- 1648

 

Reihenfolge der gewählten Pröpste in Eiderstedt

 

1584-1605      Johannes Pistorius (Becker) Tetenbüll

1605-1619      Georg Crusius(Ernstus) (H)  Kotzenbüll

1619-1632      Nicolaus Wedowius               Witzwort

1624 ius iurandi (H.106)

1633-1653      Johannes Moldenit                 Tönning

1653-1676      Andreas Lonnerus                  Garding

1680-1681      Bernhard Oldermann             Kotzenbüll

1682-1686      Nicolaus Alardus                    Tönning

1687-1698      Achatius Majus, Hofprediger in Heidelberg

1698- 1700     Dietericus Andreä                  Welt

1700-1708      Nicolaus Laurentii                   St. Peter

1708-1713      Johann Wilhelm Beselin         Vollerwiek

 

1731-1742      Bernhard Christian Gentzel   St. Peter

1742-1745      Peter Petrejus                        Garding

1746-1774      Detlef Adolf Möllenhoff           Welt

1774-1781      Christian Detlef Meier            Vollerwiek

1781-1792      Georg Friedrich Tusch           Kotzenbüll

1792-1794      Thomas Dallwitz                    Welt

1795-1796      Adolf Heinrich Strodtmann     St. Peter

1797-1815      Marcus Detlef Voss                Garding

1816-1825      Johann Siegfried Dierksen      Poppenbüll

1825-1834      Joachim Jacob Edlefsen        Oldenswort

1834-1838      Johannes Andreas Hansen    Tating

1838-1850      Friedrich Fedderesen             Garding

 

Die eingesetzten Pröpste seit 1850

 

1850-1854             Peter Heinsen

1854-1855             Johann Nicolaus Havenstein

1855-1864             Jens Möller Schmidt

1864-1866      Edlef Jebsen Danielsen

1866-1894             Georg Heinrich Wilhelm Schwartz

1895-1929.1       Ernst Anton Friedrich Hansen

1929-1956             Anton Tödt

1956-1975             Cay Heinrich Röhl

1975-199?      Hans Walter Wulf

199?- 2008     Friedemann Green

2008-2009      Mester-Römmer                                (Quellen: O. Hintze, H. Kurberg)

 

Strandvogtei

 

normal bei den Rathleuten (H.83)

Jürgen Hess,

Johann Hoyer             bekommt Generalaufsicht über die Strandgüter

 

Deichgrafen in Eiderstedt

 

1624        Matthias Typotius

1630        Johann Hoyer

1634        Johann Fopp

1655        Matthias Vollbart (H.)

 

Seerecht (H.91ff)

 



[1] Angenandt A. "Geschichte der Religiosität im Mittelalter"

[2] Löw                     "Die Entwicklung des Eiderstedter Rechts"

[3] Alberts                                "Friedenregelungen in Dithm.

[4] Panten                 unbekannte Rechtsquellen

 

Claus Heitmann/AGO