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Luv und Lee

 

1877 gilt als das Datum, an dem das Bad St. Peter entstanden ist. In diesem Jahr wurde das erste Hotel errichtet, genau an der Grenze zwischen St. Peter und Ording, dort wo auch der beste Strand war.

 

Schon vorher, 1872  waren zahlende Gäste in Ording beim Lehrer Cornils beherbergt worden und es gab auch schon in einigen Sommern eine „Zeltfenne“, wo Badegäste aus der Landschaft den Strand genießen konnten, aber den eigentlichen Anfang machte das „Strandhotel“ in den Dünen, dort, wo heute „Luv und Lee“ und das neue „Strandhotel“ stehen.

 

Der Anfang war schwierig, denn die Saison betrug gerade mal 6 Wochen und der Anfahrtsweg dauerte von Hamburg einen ganzen Tag. Die Eisenbahn fuhr ab 1894 nur bis Garding; den Rest musste man mit der Pferdekutsche bewerkstelligen.

 

Der Gastwirt Friedrich Jensen hatte den Mut, an diesem entlegenen Ort ein Hotel zu errichten. Geholfen wurde ihm durch eine Aktiengesellschaft, aus der er sich nach und nach heraus kaufte. Ihm war 1892/4 die Cholera in Hamburg zur Hilfe gekommen, denn viele Hamburger schickten ihre Familienangehörige an die sichere Nordsee.

 

1945 musste das Hotel vor allem Flüchtlinge und bis

 

1947 einen großen Teil der Berliner Oberschüler aufnehmen, die zusammen mit Ihren             Lehrern aus dem Wartegau an die Nordsee evakuiert worden waren. Mit dem Abzug der Flüchtlinge wurde das ehemalige Hotel Schule und Internat.

 

1955   wurde es Cafe und ab

 

1956   das Appartementshotel „Luv und Lee“

 

Claus Heitmann/AGO